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Pfingsten Geschichte

Einführung

An Pfingsten feiern wir, dass der Heilige Geist ausgegossen wurde. Doch was bedeutet das? Es bedeutet,dass der heilige Gott zu jedem Menschen kommt. Wirklich zu jedem! Wir können ihn bei uns aufnehmen..
Mitten in unserem Leben und in unserem Alltag ist Gott. Es bedeutet, dass Gott mein Leben mehr und mehr durchdringt. So verstehen wir ihn immer tiefer. Wir lernen, was bei ihm zählt, wie wir vertrauen und lieben können.

Die Bilder, die wir zu Pfingsten verschicken, können uns helfen, Gott als Heiligen Geist zu verstehen.Nimm dir Zeit, sie anzusehen.

Bild 1: Pfingstgeschichte Mosaik

Lies in der Bibel die Pfingstgeschichte aus Apostelgeschichte 2, 1 – 13.

– Was berührt mich an dieser Geschichte besonders? Was sind meine Fragen zum Heiligen Geist?

–  Was sehe ich in diesem Bild? Der Heilige Geist, der als Feuer auf die Menschen fällt? Wie diese Leute selber von diesem Feuer erfüllt werden und ihm anfangen zu gleichen. Wie sie zusammengehören?

Den roten Hintergrund – ein Zeichen der Liebe von Gott? Was sehe ich noch?

Bild 2: Mehr verstehen

Das Wort von Gott ist für uns manchmal nur schwer zu verstehen.

Der Heilige Geist hilft uns dabei. Erinnerst du dich daran, als der Heilige Geist dir durch die Bibel eine Antwort gegeben hat? Es hilft uns, wenn wir beim Lesen der Bibel um den Heiligen Geist beten. Er wird uns erklären, was die Worte für uns und unser Leben bedeuten. Er wird uns dadurch verändern.

Wir lesen die Bibel immer wieder. Auch gleiche Texte lesen wir immer wieder. Und manchmal passiert es, dass uns darin etwas ganz Neues wichtig wird. Das ist der Heilige Geist, der zu uns aus dem Wort Gottes spricht.

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Bild 3: Wer bist du, Gott?

  • Gott bleibt ein Geheimnis – und aus unserer eigenen Erfahrung können wir nicht verstehen, wer Gott ist. Auch wenn wir schon viele ganz gute Erlebnisse mit ihm machen konnten, wissen wir nicht, wie Gott wirklich ist. Wir machen auch schwierige Erfahrungen. Dann ist es besonders schwer, Gott zu verstehen! Unsere Bilder von Gott müssen nicht so bleiben, wie sie sind. Sie können sich verändern. Der Heilige Geist verwandelt sie.
  • Aber wir dürfen wissen: Gott selber will sich uns zeigen, sich offenbaren. Immer wieder von Neuem. Und auf eine andere Art. Der Heilige Geist öffnet unsere Herzen und wir verstehen Gott anders. Er wird grösser, tiefer, liebender für uns.
  • Gibt es Bilder und Vorstellungen von Gott, die du loslassen willst?
  • Gebet: «Guter Gott, du bist für uns geheimnisvoll. Wir haben zu kleine und verzerrte Vorstellungen von dir. Befreie unsere Gottesbilder. Wir wollen dich mit all unseren Sinnen erfassen. Hilf uns, dass unsere Sehnsucht nach dir wächst und dass wir tiefer in dein Geheimnis eindringen können. Komm,Heiliger Geist!»
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Bild 4: Komm, Schöpfergeist…

  • Der Heilige Geist ist schöpferisch, kreativ.
  • Gottes Geist ist ein Teil von Gott. Bereits in der Schöpfungsgeschichte wird er erwähnt. Er war von Anfang an dabei.
  • Wenn der Geist von Gott schöpferisch und kreativ ist, dann kann er uns auch helfen, uns selber kreativ zu betätigen. Er gibt uns neue Ideen, wie wir aus schwierigen Situationen herauskommen oder eine Not bei anderen wenden können.
  • Wo und für welche Situation kann dir der Heilige Geist eine kreative Lösung schenken? Bete darum,dass du diese Idee entdeckst und umsetzen kannst.
  • Wenn Gott auch der Schöpfergeist ist und bereits die Schöpfung mitgestaltet hat, dann wird er uns auch helfen, diese Schöpfung zu schützen.
  • Was kannst du/was können wir konkret tun?
  • Wie können wir Christen einen Lebensstil finden, der die Welt bewahrt und erhält, statt die Umwelt zu zerstören? Wie hilft uns Gott, die Schöpfung noch mehr zu lieben?
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Bild 5: Geist des Friedens und der Versöhnung

  • Der Heilige Geist wird oft als Taube dargestellt.
  • Die Taube auf dem Bild ist hell erleuchtet. Die Umgebung ist grau und düster. Der Heilige Geist kann uns da überraschen, wo es dunkel und düster ist. Er kann Licht bringen, da, wo wir nur noch grau sehen. Da, wo wir keine Hoffnung mehr haben, kann Gottes Geist uns wieder Hoffnung schenken.
  • Der Heilige Geist lässt uns auch in schwierigen Zeiten oder in einer schwierigen Situation das Gute oder das Schöne erkennen. Der Heilige Geist hilft mir zu sehen, was ich verändern kann.
  • Der Heilige Geist kann mir zeigen, wie ich Frieden finden kann oder mit wem ich Frieden schliessen soll. Welche von meinen Beziehungen gebe ich dem Heiligen Geist hin, damit er sie verändert
  • Wo in der weiten Welt braucht es Versöhnung und Frieden? Kann ich etwas dazu beitragen?
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Bild 6: Die Farben des Lebens

  • Der Heilige Geist trägt Gottes Farben in unser Leben und mischt sie neu.
  • Rot steht für die Liebe, Blau für die Treue, Grün für Hoffnung: Welche Farbe trägt der Heilige Geist in mein Leben? – Ich glaube wir dürfen noch mehr Farben auswählen und damit das Leben malen.
  • Wie wird dein Bild mit den neuen Farben?
  • Welche Farbe wählst du heute?
  • Wir machen uns auf und tragen diese Farben in die Welt.
  • Die Gabe des Heiligen Geistes ist immer auch eine Aufgabe: Für Lebendigkeit, Lebensfreude, Fröhlichkeit und Liebe einzustehen, für eine versöhnte Welt.
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Bild 7: Wie eine offene Schale

  • Ich werde still und offen wie diese Schalen, damit der gute Geist von Gott mich und uns füllt.
  • Ich lasse mich los und überlasse mich der Kraft des Heiligen Geistes.
  • Gebet: «Vater im Himmel, ich bekenne, dass ich viel zu gut gewusst habe,wie der Glaube an dich, Gott, funktioniert. Deine Liebe hat mich zu wenig geformt. Meine Fantasie, wie ich deine Liebe in diese Welt tragen kann, ist begrenzt. Lass mich vor dir wie eine offene Schale sein und fülle mit deinem guten Geist. Amen»
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Aktualisierte Lage (wegen Corona) - Die Veranstaltungen

Wegen der Corona-Krise sind auch in unserer Kirche alle Veranstaltungen abgesagt.

Notlagen:

Ist für Sie eine persönliche Notlage entstanden, z. B. weil sie nicht mehr einkaufen können oder dringend eine Kinderbetreuung suchen. Oder kennen Sie jemand, der Unterstützung braucht? Vielleicht können wir weiterhelfen. Schreiben sie Ihr Anliegen und mit Ihrend Kontaktangaben an stefan.moll@emk-schweiz.ch.

Postkarte gegen Corona

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Auf Augenhöhe

Vor einiger Zeit ist in unserer Kirchgemeinde ein Wunder wahr geworden:

In unserer kleinen, mittelständischen Kirchgemeinde kamen immer mehr Asylsuchende in den Gottesdienst. Mit ihnen zusammen erleben wir, wie es ist, wenn Gott Menschen in einer bunten und fröhlichen Gemeinschaft zusammenführt.
Natürlich war das Gefälle zwischen Einheimischen und Migranten gross. Aber wir lernen, das zu überwinden. Wir sind gemeinsam Kirche – versöhnte Menschen, die Gott zusammengeführt hat. Das macht uns reich und verändert unseren Glauben.
Darum sind wir Kirche ‚auf Augenhöhe‘. Das bedeutet, dass wir die Verantwortung miteinander teilen. Ein Asylsuchender aus Äthiopien arbeitet in der Leitung mit und gestaltet von Zeit zu Zeit einen Gottesdienst. Die Sonntagsschule machen wir in Zweierteams: Migranten und Einheimische spannen zusammen. Wir lernen so viel mit einander, wie wir zusammen glauben können.
Wir essen regelmässig zusammen und geniessen die internationale Küche. An Festtagen gibt es Injera, das Nationalgericht aus Eritrea und Äthiopien. Oder wir essen tamilisch – eine unerhörte Küche. Manchmal gibt es Reis, wie er in Afghanistan gekocht wird oder norwegische Suppe. Zwischendurch kochen auch mal die Schweizer. Oder dann bringt jemand diese unglaublichen Desserts nach syrischen Rezepten mit.

Das war schon Jesus Christus wichtig. Er hat sich oft zum Essen eingeladen. Zusammen essen ist ein Zeichen von Gottes neuer Welt. So teilen wir auch immer wieder Brot und Wein – weil wir Jesus Christus unter uns feiern.

Kinder

Kinder sind mir wichtig…

Was wir glauben...

Nicht Zwietracht, nicht die Klimaerwärmung, nicht die Lohnungleichheit – und schon gar nicht die Genderfrage sind unser Hauptanliegen. Nicht einmal die Flüchtlingsströme – und erst recht nicht die Sexualmoral. Unser Thema ist das, was Gott in unser Leben hineinträgt. Wir achten nicht auf die Seelenwüsten, auf zugemauerte Beziehungen, auf Grenzzäune oder Vorhängeschlösser. Wir sehen die Blume, die Jesus Christus durch das alles durchbrechen lässt. Wir glauben zusammen, dass Gott uns, unsere Gemeinschaft und die Gesellschaft erneuert und im Zeichen seiner Liebe aufblühen lässt.

Die Evangelisch-methodistische Kirche Baden ist ein guter Ort

Teferi Kassa Biratu

 

Integration – Im Gespräch mit Pfarrer Stefan Moll

Integration ist für euch ein zentrales Anliegen: Was tut ihr da konkret?

Stefan Moll: Zentral sind bei uns die Begegnungen ‚auf Augenhöhe‘, die gemeinsamen Gottesdienste und zusammen essen. Wir bieten aber auch regelmässig Treffen an, in denen Integration geschieht: Treff21 am Mittwoch, das Nähkaffee oder den internationale Bibeltreff.

Wer soll sich denn integrieren?

Stefan Moll: Integration betrifft alle. Natürlich kommen viele Asylsuchende und Migranten mit ihren Familien in unsere Gemeinde. Aber nicht nur sie integrieren sich. Wir alle integrieren uns in ein grösseres Gebilde, in dem der Unterschied zwischen Einheimischen und Migranten bedeutungslos wird. Anders gesagt: es sind vor allem auch Einheimische, die sich integrieren.

Es geht also weniger darum, sich in der Schweiz zu integrieren. In was dann?

Stefan Moll: Ich kann das nur mit einem biblischen Bild sagen: Wir integrieren uns in das Reich Gottes. In Gottes erneuerte Welt hinein. Für alle Menschen ist das ein fremdes Land, in das hinein wir uns integrieren werden. Es ist aber das Land, in dem alle Menschen versöhnt miteinander leben. Hier regiert der Friede von Gott, hier vertrauen wir Jesus Christus. Hier werden alle satt und die Wunden aus dem Leben werden heilen. Gott wird alle Tränen abwischen, wir sind getröstet und getrost. Das ist das Ziel unserer Integration.

 

Wie geschieht diese andere Art der Integration bei euch?

Die Kraft, um auf diese Weise Teil von Gottes neuer Welt zu werden, kommt aus dem Glauben an Jesus Christus. Durch ihn werden wir verändert. Dass wir diesen Weg gemeinsam mit vielen Migranten gehen, ist für uns ein grosses Geschenk. Aus ihrer Lebenssituation heraus sind sie Spezialisten in Sachen Integration und für uns darum ein Vorbild.

Wo erlebt ihr diese Art von Integration?

Dass wir es zusammen aushalten – und dabei fröhlich und beglückt miteinander Kirche sind: das ist schon ein Stück von Gottes neuer Welt. Barrieren zwischen uns verlieren an Bedeutung. Versöhnung wird möglich. Für mich ist das etwas ganz Grosses und Heiliges.