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Es lebt

Wir leben bunt. Wir feiern mit allen Generationen und kommen aus verschiedenen Ländern.

Das prägt unseren Glauben an Jesus Christus und die Art, wie wir Kirche sind. Wir hoffen, dass wir bald wieder zusammen essen können, denn bei unseren Gemeinde-Essen wird die Vielseitigkeit unserer Kirche lustvoll sichtbar. Seit einigen Jahren kommen immer mehr Kinder und auch Teens in die Kirche. Auch das ist für uns ein grosses Glück.

 

#wirlebenbunt #nichtmehrfremd #zusammensindwirstark

Unser nächster Gottesdienst

Nächster Gottesdienst in der EMK Baden

14. April 2024, 10.00 Uhr

 

#zusammenglauben #jungundalt #grossergottwirlobendich

 

 

 

 

 

 

 

Treff 21

Jeden Mittwoch können wir uns alle treffen.

von 14 Uhr bis 17 Uhr
EMK Baden, Seminarstrasse 21

Kaffee, Tee, Gespräch und mehr.

 

Für Kinder ab Kindergartenalter: Kinder-Programm.
Für Kinder ab Schulalter: Hausaufgaben-Unterstützung.
Spielecke für kleinere Kinder.

 

Kontaktadressen: Teferi Kassa (078 835 91 19 WhatsApp) und Marit Studer (079 213 03 86)

News

Glaubenskurs „Fundamente“

ab 5. April 2024

Teferi Kassa und Stefan Moll starten im April mit einem Kurs, in welchem die Grundlagen des christlichen Glaubens vermittelt werden.

Dieser Kurs wird doppelt geführt: Teferi wird sich dem Sprachniveau A2 (Start 5. April, 9-10.30 Uhr) anpassen, der Kurs mit Stefan setzt B2+ voraus (Start 19.April, 19-20.30 Uhr). Wir bitten darum, kräftig für diesen Kurs zu werben.

Der Kurs mit Stefan Moll richtet sich auch an Leute, die schon lange im Glauben stehen und sich neu mit den Grundlagen auseinandersetzen wollen.

Teferi und Stefan freuen sich auf deine Anmeldung.
Teferi Kassa:
078 835 91 19 [email protected]

Stefan Moll:
056 221 66 67 [email protected]

More News

Kindernachmittage
17.–19. April 2024, 14–16.30 Uhr

Vom 17. bis am 19. April wird es kunterbunt in der EMK Baden. In dieser Zeit findend die jährlichen Kindernachmittage statt mit dem Thema «Villa Kunterbunt». Es wird gebastelt, Geschichten gehört, gesungen und gelacht. Das Programm startet jeweils um 14 Uhr und endet um 16:30 Uhr. Man kann einfach kommen und muss sich nicht anmelden. Wir freuen uns auf ein Haus voller Kinder.

Klima

In der christlichen Spiritualität liegt eine grosse Kraft. Das hat auch ganz viel mit dem Klimawandel und mit Hoffnung zu tun. Gerade die methodistische Theologie leistet hier einen wesentlichen Beitrag.

SRF Radiogottesdienst 03.09.2023

Am Sonntag, 3. September 2023, 10 Uhr wurde der Gottesdienst aus der Evangelisch-methodistischen Kirche Baden (AG) live im Radio SRF 2 Kultur und SRF Musikwelle ausgestrahlt. 

 

Bei Bedarf helfen wir. Das ist die praktische Umsetzung des Gebotes der Nächstenliebe. Wie aber gelingt es, dass Hilfe wirklich hilfreich ist? Und muss auch das Annehmen von Hilfe erst gelernt sein? Pfarrer Stefan Moll sucht nach Antworten.

 

Hilfreiches Helfen achtet auf ein Gleichgewicht von Geben und Nehmen. Das ist für unsere Kirche an der Seminarstrasse in Baden besonders wichtig. Hier treffen sich viele Einheimische und Migrant*innen und sind zusammen Kirche auf Augenhöhe. Helfen ist etwas Gegenseitiges.

 

Pfarrer Stefan Moll greift die bis heute aktuelle biblischen Geschichte vom «barmherzigen Ausländer» auf. Beim Lesen des Buches von Markus Fellinger „Hilfreich helfen“ hat er viele überraschende und berührende Gedanken zum Bibeltext und zum Helfen gefunden.

 

Musikalisch gestaltet diesen Gottesdienst der Pianist Martin Zangerl, der jazzige Töne erklingen lässt. Das christliche Sozialwerk Hope aus Baden hat speziell für diesen Gottesdienst einen Chor ins Leben gerufen. Und auch die Teens-Band der Methodisten wird zu hören sein. Und es kommt jemand zu Wort, der hilft und dem geholfen wurde.

 

Lesetipp: Markus Fellinger „Hilfreich helfen“

 

 

SRF-Radiogottesdienst

Auf Augenhöhe

Vor einiger Zeit ist in unserer Kirchgemeinde ein Wunder wahr geworden:

In unserer kleinen, mittelständischen Kirchgemeinde kamen immer mehr Asylsuchende in den Gottesdienst. Mit ihnen zusammen erleben wir, wie es ist, wenn Gott Menschen in einer bunten und fröhlichen Gemeinschaft zusammenführt.
Natürlich war das Gefälle zwischen Einheimischen und Migranten gross. Aber wir lernen, das zu überwinden. Wir sind gemeinsam Kirche – versöhnte Menschen, die Gott zusammengeführt hat. Das macht uns reich und verändert unseren Glauben.
Darum sind wir Kirche ‚auf Augenhöhe‘. Das bedeutet, dass wir die Verantwortung miteinander teilen. Ein Asylsuchender aus Äthiopien arbeitet in der Leitung mit und gestaltet von Zeit zu Zeit einen Gottesdienst. Die Sonntagsschule machen wir in Zweierteams: Migranten und Einheimische spannen zusammen. Wir lernen so viel mit einander, wie wir zusammen glauben können.
Wir essen regelmässig zusammen und geniessen die internationale Küche. An Festtagen gibt es Injera, das Nationalgericht aus Eritrea und Äthiopien. Oder wir essen tamilisch – eine unerhörte Küche. Manchmal gibt es Reis, wie er in Afghanistan gekocht wird oder norwegische Suppe. Zwischendurch kochen auch mal die Schweizer. Oder dann bringt jemand diese unglaublichen Desserts nach syrischen Rezepten mit.

Das war schon Jesus Christus wichtig. Er hat sich oft zum Essen eingeladen. Zusammen essen ist ein Zeichen von Gottes neuer Welt. So teilen wir auch immer wieder Brot und Wein – weil wir Jesus Christus unter uns feiern.

Kinder

Kinder sind mir wichtig…

Pf.Stefan ...

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Integration – Im Gespräch mit Pfarrer Stefan Moll

Integration ist für euch ein zentrales Anliegen: Was tut ihr da konkret?

Stefan Moll: Zentral sind bei uns die Begegnungen ‚auf Augenhöhe‘, die gemeinsamen Gottesdienste und zusammen essen. Wir bieten aber auch regelmässig Treffen an, in denen Integration geschieht: Treff21 am Mittwoch, das Nähkaffee oder den internationale Bibeltreff.

Wer soll sich denn integrieren?

Stefan Moll: Integration betrifft alle. Natürlich kommen viele Asylsuchende und Migranten mit ihren Familien in unsere Gemeinde. Aber nicht nur sie integrieren sich. Wir alle integrieren uns in ein grösseres Gebilde, in dem der Unterschied zwischen Einheimischen und Migranten bedeutungslos wird. Anders gesagt: es sind vor allem auch Einheimische, die sich integrieren.

Es geht also weniger darum, sich in der Schweiz zu integrieren. In was dann?

Stefan Moll: Ich kann das nur mit einem biblischen Bild sagen: Wir integrieren uns in das Reich Gottes. In Gottes erneuerte Welt hinein. Für alle Menschen ist das ein fremdes Land, in das hinein wir uns integrieren werden. Es ist aber das Land, in dem alle Menschen versöhnt miteinander leben. Hier regiert der Friede von Gott, hier vertrauen wir Jesus Christus. Hier werden alle satt und die Wunden aus dem Leben werden heilen. Gott wird alle Tränen abwischen, wir sind getröstet und getrost. Das ist das Ziel unserer Integration.

Wie geschieht diese andere Art der Integration bei euch?

Die Kraft, um auf diese Weise Teil von Gottes neuer Welt zu werden, kommt aus dem Glauben an Jesus Christus. Durch ihn werden wir verändert. Dass wir diesen Weg gemeinsam mit vielen Migranten gehen, ist für uns ein grosses Geschenk. Aus ihrer Lebenssituation heraus sind sie Spezialisten in Sachen Integration und für uns darum ein Vorbild.

Wo erlebt ihr diese Art von Integration?

Dass wir es zusammen aushalten – und dabei fröhlich und beglückt miteinander Kirche sind: das ist schon ein Stück von Gottes neuer Welt. Barrieren zwischen uns verlieren an Bedeutung. Versöhnung wird möglich. Für mich ist das etwas ganz Grosses und Heiliges.

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Was wir glauben...

Nicht Zwietracht, nicht die Klimaerwärmung, nicht die Lohnungleichheit – und schon gar nicht die Genderfrage sind unser Hauptanliegen. Nicht einmal die Flüchtlingsströme – und erst recht nicht die Sexualmoral. Unser Thema ist das, was Gott in unser Leben hineinträgt. Wir achten nicht auf die Seelenwüsten, auf zugemauerte Beziehungen, auf Grenzzäune oder Vorhängeschlösser. Wir sehen die Blume, die Jesus Christus durch das alles durchbrechen lässt. Wir glauben zusammen, dass Gott uns, unsere Gemeinschaft und die Gesellschaft erneuert und im Zeichen seiner Liebe aufblühen lässt.

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Die Evangelisch-methodistische Kirche Baden ist ein guter Ort

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